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/ 05.06.2013
Michael Heinrich

Die Wissenschaft vom Wert. Die Marxsche Kritik der politischen Ökonomie zwischen wissenschaftlicher Revolution und klassischer Tradition

Münster: Westfälisches Dampfboot 1999; 411 S.; 2., überarb. und erw. Aufl.; 48,- DM; ISBN 3-89691-454-
Im Zentrum steht die vom Autor ausführlich begründete Ambivalenz von Marx' ökonomiekritischen Grundkategorien, die der Autor aufdecken will, die aber keineswegs die ganze Theorie verwerfen. Somit sieht er sich zwischen den Marx-Kritikern und den Marx-Apologeten, da Erstere die Widersprüche für fatal halten und Letztere sie als Missverständnis hinwegerklären wollen. Für die Neuauflage seines erstmals 1991 erschienenen Buches, das zugleich eine Dissertation an der FU Berlin war, hat Heinrich einige Kapitel überarbeitet, durchweg die seitdem erschienenen Bände der MEGA berücksichtigt und generell seine Argumentation präzisiert. Inhaltsübersicht: I. Anthropologie als Affirmation: Das theoretische Feld der politischen Ökonomie: 1. Die klassische politische Ökonomie; 2. Marginalismus und Neoklassik. II. Die wissenschaftliche Revolution von Marx: 3. Anthropologie als Kritik: Die theoretische Konzeption des jungen Marx; 4. Der Bruch mit dem theoretischen Feld der politischen Ökonomie. III. Die Ambivalenz der Grundkategorien der Kritik der politischen Ökonomie: 5. Die Architektonik der Kritik der politischen Ökonomie; 6. Die monetäre Werttheorie; 7. Grundzüge der Marxschen Kapitaltheorie; 8. Zur Dynamik der kapitalistischen Produktionsweise; 9. Kapitalismuskritik und Sozialismus.
Michael Dreyer (MD)
Prof. Dr., Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 5.33 Empfohlene Zitierweise: Michael Dreyer, Rezension zu: Michael Heinrich: Die Wissenschaft vom Wert. Münster: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8380-die-wissenschaft-vom-wert_11055, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 11055 Rezension drucken
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