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/ 06.06.2013
Freerk Huisken

Der "PISA-Schock" und seine Bewältigung. Wieviel Dummheit braucht / verträgt die Republik?

Hamburg: VSA 2005; 96 S.; 8,80 €; ISBN 978-3-89965-160-7
Das miserable Abschneiden der 15-jährigen deutschen Schüler im Rahmen der PISA-Studien hat in Deutschland für Aufregung gesorgt. Es wird, so der an der Universität Bremen für die Lehrerbildung zuständige Hochschullehrer Huisken, als Blamage einer Nation angesehen, die sich nicht nur zu den gehobenen „Wissensgesellschaften“ zählt, sondern sich bisher auch wegen ihres Bildungswesens rühmt. Aus dem in den PISA-Studien festgestellten Abstieg aus der ersten Liga im Bildungsvergleich habe man das gleiche Schicksal für die deutsche Nationalökonomie abgeleitet. Bildung gelte als ein Wachstumsfaktor, als eine Ressource für den Standort Deutschland, um die Rohstoffknappheit zu substituieren. Dies sei eine „klare Auskunft darüber, dass Wissenschaft und Bildung ganz im Dienste am Kapital aufzugehen haben“, heißt es in der Buchinformation. In zwei Beiträgen, die auf Vorträgen Huiskens aus den Jahren 2002/2003 basieren, werden die PISA-Debatte und die anschließenden Reaktionen und Reformen nachgezeichnet.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.3432.35 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Freerk Huisken: Der "PISA-Schock" und seine Bewältigung. Hamburg: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8990-der-pisa-schock-und-seine-bewaeltigung_30094, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 30094 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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