/ 18.06.2013
Luis Gerardo González Morales
The Economics of Corruption and Bureaucratic Inefficiency in Weak States. Theory and Evidence
Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2003 (Kollektive Entscheidungen, Wirtschaftspolitik und öffentliche Finanzen 12); 134 S.; pb., 25,10 €; ISBN 3-631-51136-1Diss. Bochum; Gutachter: C. Folkers, W. Leininger. - Der Autor analysiert die Ursachen von Korruption und der Ineffizienz von Verwaltungen in schwachen Staaten. Er will zeigen, dass Korruption und Klientelismus funktional sein können, weil sie die politische Instabilität verringerten und es ermöglichten, öffentliche Leistungen bereitzustellen, die sonst nicht verfügbar wären. Eine starke Verfassung dagegen helfe, Korruption und die Ineffizienz von Verwaltungen zu reduzieren. Im ersten Teil entwickelt der Autor sein theoretisches Modell; im zweiten Teil wird dieses Modell exemplarisch auf die Entwicklungen in Mexiko angewendet. Die Arbeit basiert auf spieltheoretischen Modellen sowie auf Prinzipal-Agent-Konzepten der Kontrakttheorie und ist wirtschaftsmathematisch orientiert.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.21 | 2.22 | 2.65
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Luis Gerardo González Morales: The Economics of Corruption and Bureaucratic Inefficiency in Weak States. Frankfurt a. M. u. a.: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/20265-the-economics-of-corruption-and-bureaucratic-inefficiency-in-weak-states_23617, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 23617
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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