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/ 12.06.2013
Tine Stein

Interessenvertretung der Natur in den USA. Mit vergleichendem Blick auf die deutsche Rechtslage

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2002; 135 S.; brosch., 23,- €; ISBN 3-7890-8232-5
In den USA können ökologische Belange unter wesentlich anderen und breiteren Voraussetzungen vor Gericht verhandelt werden als in Deutschland; US-Umweltpolitik ist deshalb in hohem Maße "Gerichtspolitik". Die rechtswissenschaftliche Studie untersucht - auch anhand wesentlicher Einzelentscheidungen - die rechtlichen Rahmenbedingungen für solche Entscheidungen und will darüber auch die Möglichkeiten und Grenzen eines solchen Systems beleuchten. Zudem wird immer auch ein vergleichender Blick auf die deutsche Rechtslage geworfen. Allerdings setzt die Studie einige Kenntnisse sowohl des deutschen als auch des US-amerikanischen Rechtssystems voraus. Inhaltsübersicht: 2. Einflusschancen und Restriktionen der Umweltverbände im Prozess der Politik- und Programmgestaltung; 3. Citizen suit provisions: Das scharfe Schwert der Umweltverbände im Prozess der Politikdurchsetzung; 4. Das Schwert wird stumpfer: Die Beschränkung der citizen suit provisions durch den Supreme Court in den neunziger Jahren; 5. Die Bill of Rights: Ein Instrument gegen die Umweltpolitik?; 6. Ein konstitutionelles Amendment zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.2612.3412.64 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Tine Stein: Interessenvertretung der Natur in den USA. Baden-Baden: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/14195-interessenvertretung-der-natur-in-den-usa_20974, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 20974 Rezension drucken
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