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/ 17.06.2013
Ooi Su-Mei

Globalisation and Security: The Role of International Financial Institutions in Pacific Asian Security

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2001 (Aktuelle Materialien zur Internationalen Politik 64); 144 S.; brosch., 18,50 €; ISBN 3-7890-7259-1
Die bereits äußerst zahlreichen Analysen der so genannten Asienkrise beschäftigen sich im Allgemeinen mit den ökonomischen Implikationen der Krise. Sie erwähnen wohl die Gefahr für die Stabilität der betroffenen Länder, rücken dieses Thema jedoch selten in den Vordergrund. Su-Mei hingegen richtet den Blick ausschließlich auf die sicherheitspolitischen Folgen der Politik der internationalen Finanzinstitutionen wie des Weltwährungsfonds und der Weltbank. Im Zentrum der Untersuchung stehen die von der Krise am stärksten betroffenen Staaten: Indonesien, Südkorea, Thailand und Malaysia. In der Studie wird deutlich, dass sich die internationalen Finanzinstitutionen der unterschiedlichen Konsequenzen ihrer Politik für die Stabilität betroffener Staaten durchaus bewusst sind. Daraus folgt für Su-Mei, dass sich Standardlösungen von vornherein verbieten, weil nicht in jedem Land die entsprechenden Voraussetzungen dazu vorhanden sind. Su-Mei warnt jedoch davor, die Rolle der internationalen Finanzinstitutionen bei der Betrachtung der sicherheitspolitischen Lage im Gefolge der Asienkrise zu stark zu gewichten. Eine Reihe anderer Faktoren hatte schon im Vorfeld zu Instabilitäten geführt.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.222.684.54.3 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Ooi Su-Mei: Globalisation and Security: The Role of International Financial Institutions in Pacific Asian Security Baden-Baden: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15788-globalisation-and-security-the-role-of-international-financial-institutions-in-pacific-asian-security_18013, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 18013 Rezension drucken
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