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/ 21.06.2013
Al Gore

Eine unbequeme Wahrheit. Die drohende Klimakatastrophe und was wir dagegen tun können. Aus dem Englischen von Richard Barth und Thomas Pfeiffer

München: Riemann Verlag 2006; 327 S.; brosch., 20,60 €; ISBN 978-3-570-50078-1
Der ehemalige US-amerikanische Vizepräsident Gore appelliert eindringlich an die Menschheit, umgehend etwas gegen die drohende Klimakatastrophe zu tun. Das Buch basiert auf einer Vortragsreihe des Autors und enthält Fakten und Bilder, mit denen dem Leser das Ausmaß der ökologischen Veränderungen einprägsam vor Augen geführt wird. Dafür reiht er Grafiken und Statistiken zur Erd- und Meereserwärmung, zum Bevölkerungswandel und über die technologischen Entwicklungen aneinander und stellt sie in einen Zusammenhang mit Umweltkatastrophen, Veränderungen der Vegetation und den Folgen für landwirtschaftliche Nutzflächen. Deutlich wird so die ganze Dimension der Klimaveränderung. Gore fragt mahnend, warum die Verantwortlichen in Regierungen und Unternehmen nicht bereit seien, die heraufziehende Katastrophe ernst zu nehmen und entsprechend zu handeln. Er ruft deshalb nach einem nationalen und internationalen Einstellungswandel.
Oliver Trede (OT)
Dr. phil., Historiker/Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.45 Empfohlene Zitierweise: Oliver Trede, Rezension zu: Al Gore: Eine unbequeme Wahrheit. München: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/27008-eine-unbequeme-wahrheit_31529, veröffentlicht am 16.08.2007. Buch-Nr.: 31529 Rezension drucken
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