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/ 11.06.2013
Oskar Weggel

Das Auslandschinesentum. Wirtschaftsmotor und Inspirationsquelle

Hamburg: Institut für Asienkunde 1999 (Mitteilungen des Instituts für Asienkunde 311); 207 S.; 36,- DM; ISBN 3-88910-222-0
Die rund 30 Millionen Auslandschinesen (Huaren) sind aus mehreren Gründen ein lohnendes Studienobjekt: Sie stellen einen eminent starken Wirtschaftsfaktor dar, ihr "Bambusnetzwerk" gibt ihnen eine große Flexibilität und nicht zuletzt ist ihr Erfolg stets Antrieb für die Reformkräfte in der VR China gewesen. Der Autor stellt den Aufstieg der Auslandschinesen zu einer globalen Wirtschaftsmacht dar und analysiert die Mechanismen ihrer Einflußnahme in der VR China und in der asiatisch-pazifischen Region. Inhalt: 1. Die Bedeutung des Auslandschinesentums: Weltwirtschaftsmacht und Mentor für die VR China; 2. Die Geschichte der Auswanderung; 3. Zahlen und Begriffe; 4. Die Huaren: Klischees, Änderungen im Rollenverständnis und Gefahrenvorstellungen; 5. Die Politik der beiden Chinas gegenüber dem Auslandschinesentum; 6. Die dreifache Mitgift des Auslandschinesentums; 7. Vom Nutzen der Huaren für China und für ihre Gastländer; 8. Im Schatten des Auslandschinesentums: Triaden und andere "dunkle Vereinigungen"; 9. Die Paraderolle der Huaren im Zeitalter der Reformen: Mentoren und Modellierungshilfen auf der Baustelle China.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.684.22 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Oskar Weggel: Das Auslandschinesentum. Hamburg: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/11207-das-auslandschinesentum_13262, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 13262 Rezension drucken
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