/ 05.06.2013
Rose MM Wagner
Community Networks in den USA. Von der Counterculture zum Mainstream?
Hamburg: Lit 1998 (Medien & Politik 12); 327 S.; brosch., 58,80 DM; ISBN 3-8258-3600-2Diss. Bremen; Gutachter: H. Kubicek, F. Dröge. - Als unabhängige und eigenständige Kommunikationssysteme sind die Community Networks in den USA lange vor dem großen Internet-Boom weit verbreitet gewesen. Viele verbanden damit die Hoffnung auf eine aktivere Bürgerpartizipation auch und gerade in politischen Angelegenheiten. Die empirisch gut fundierte Studie zeichnet die Geschichte dieser Netzwerke von ihren subversiven Anfängen in der Gegenkultur der siebziger Jahre bis zu ihrer Adaption durch kommerzielle Online-Medien nach. Im Zentrum steht die Analyse von drei Community Networks, "die als typisch für ihre Generation gelten können" (18): Community Memory, dessen Wurzeln in der Counterculture der USA liegen, die Free-Nets und schließlich das Boulder Community Network, das versucht Wege aufzuzeigen, wie sich Community Networks auch in Zukunft behaupten können.
Inhaltsübersicht: 2. Zur Theorie und Methode der Fallstudien; 3. Panoramen technologischer, politischer und kultureller Entwicklungen; 4. Einzelfallstudien; 5. Eine Bewegung und drei Generationen von Community Networks; 6. Trends und Perspektiven.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.64 | 2.22
Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Rose MM Wagner: Community Networks in den USA. Hamburg: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/7849-community-networks-in-den-usa_10412, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 10412
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M. A., Politikwissenschaftler.
CC-BY-NC-SA