/ 11.06.2013
Klaus Schubert / Gisela Müller-Brandeck-Bocquet (Hrsg.)
Die Europäische Union als Akteur der Weltpolitik
Opladen: Leske + Budrich 2000; 290 S.; ISBN 3-8100-2741-3Seit der Aufwertung der Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union durch den Maastrichter Vertrag und dem britisch-französischen Gipfel von St. Malo zur Entwicklung einer autonomen Sicherheits- und Verteidigungspolitik wird die EU trotz der strukturellen Schwächen, die aus ihrem Mehrebenensystem erwachsen, zunehmend als weltpolitischer Akteur ernst genommen. Dass sich dies auch verstärkt in der Politikwissenschaft niederschlägt, unterstreichen die Beiträge dieses Sammelbandes, die auf ...
Klaus Schubert / Gisela Müller-Brandeck-Bocquet (Hrsg.)
Die Europäische Union als Akteur der Weltpolitik
Opladen: Leske + Budrich 2000; 290 S.; kart., 48,- DM; ISBN 3-8100-2741-3Seit der Aufwertung der Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union durch den Maastrichter Vertrag und dem britisch-französischen Gipfel von St. Malo zur Entwicklung einer autonomen Sicherheits- und Verteidigungspolitik wird die EU trotz der strukturellen Schwächen, die aus ihrem Mehrebenensystem erwachsen, zunehmend als weltpolitischer Akteur ernst genommen. Dass sich dies auch verstärkt in der Politikwissenschaft niederschlägt, unterstreichen die Beiträge dieses Sammelbandes, die auf eine Tagung an der Katholischen Universität Eichstätt im Juli 1999 zurückgehen.
Inhalt: Klaus Schubert: Auf dem Wege zu neuen Formen der Staatlichkeit und zu einer neuen Qualität von Außenpolitik (9-27); Gisela Müller-Brandeck-Boucquet: Die Mehrdimensionalität der EU-Außenbeziehungen (29-44); Beate Neuss: No business as usual: Die Osterweiterung der EU als Herausforderung eigener Art (45-63); Annette Jünemann: Auswärtige Politikgestaltung im EU-Mehrebenensystem. Eine Analyse der strukturellen Probleme am Beispiel der Euro-Mediterranen Partnerschaft (65-80); Jörg Nadoll: Die Europäische Union und die Konfliktbearbeitung in Ex-Jugoslawien 1991-1998 - Mühl- oder Meilenstein (81-101); Christian Meier: EU - Rußland: Von pragmatischer Zusammenarbeit zu strategischer Partnerschaft (103-120); Reinhard Meier-Walser: Kooperative, kompetitive und konfliktive Elemente im Beziehungsgefüge EU-USA (121-139); Hanns W. Maull: Europa und Ostasien: Eine neue Dimension des Inter-Regionalismus (141-156); Bernhard Stahl: Die Beziehungen der Europäischen Union zur ASEAN. Zwischen ökonomischen Interessen und schlechtem Gewissen (157-172); Johannes Reissner: Europas "kritischer Dialog" mit Iran (173-186); Karl-Dieter Hoffmann: Die EU und Lateinamerika: Chancen und Grenzen einer special relationship (187-204); Stefan Brüne: Die EU als Nord-Süd-Akteur. Abschied von Lomé (205-218); Michael Kraack: Rio, Kyoto und Cartagena: Die Europäische Union als Akteur der globalen Umweltpolitik (219-234); Hermann Reichold: Die Handlungsmöglichkeiten der EU im Rahmen des Welt-Handelsrechts (235-244); Mechthild Schooten: Weltfinanzordnung nach Einführung des Euro (245-262); Reinhard Wolf: Weltmacht oder Ohnmacht? Bilanz und Perspektiven der EU-Sicherheitspolitik (263-280); Klaus Schubert / Gisela Müller-Brandeck-Boucquet: Die Europäische Union als Akteur der Weltpolitik. Ein Resümee (281-288).
Markus Kaim (MK)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Forschungsgruppe "Sicherheitspolitik", Stiftung Wissenschaft und Politik, Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit, Berlin.
Rubrizierung: 3.6 | 4.22 | 3.5
Empfohlene Zitierweise: Markus Kaim, Rezension zu: Klaus Schubert / Gisela Müller-Brandeck-Bocquet (Hrsg.): Die Europäische Union als Akteur der Weltpolitik Opladen: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/12167-die-europaeische-union-als-akteur-der-weltpolitik_14521, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 14521
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Dr., wiss. Mitarbeiter, Forschungsgruppe "Sicherheitspolitik", Stiftung Wissenschaft und Politik, Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit, Berlin.
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