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/ 11.06.2013
Hans-Georg Wehling (Hrsg.)

Die deutschen Länder. Geschichte, Politik, Wirtschaft

Opladen: Leske + Budrich 2000; 376 S.; ISBN 3-8100-2760-X
50 Jahre Grundgesetz sind auch für die Länder ein Grund, Bilanz zu ziehen: Vertreter der Landeszentralen für politische Bildung porträtieren "ihr" Bundesland. Mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung berichten die Autoren unter anderem über Geschichte, Kultur, Politik, Medienlandschaft und wirtschaftliche Entwicklung. Angesichts der Kürze der Beiträge werden zu den vielfältigen Themen jeweils nur sehr knappe Informationen und Einschätzungen geboten. Auch die Literaturhinweise bleiben eher allgem...
Hans-Georg Wehling (Hrsg.)

Die deutschen Länder. Geschichte, Politik, Wirtschaft

Opladen: Leske + Budrich 2000; 376 S.; 29,80 DM; ISBN 3-8100-2760-X
50 Jahre Grundgesetz sind auch für die Länder ein Grund, Bilanz zu ziehen: Vertreter der Landeszentralen für politische Bildung porträtieren "ihr" Bundesland. Mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung berichten die Autoren unter anderem über Geschichte, Kultur, Politik, Medienlandschaft und wirtschaftliche Entwicklung. Angesichts der Kürze der Beiträge werden zu den vielfältigen Themen jeweils nur sehr knappe Informationen und Einschätzungen geboten. Auch die Literaturhinweise bleiben eher allgemein und berücksichtigen politikwissenschaftliche Literatur nur vereinzelt. Die Länderporträts werden eingerahmt von Beiträgen, die sich mit Gestalt und Zukunft des Föderalismus in der Bundesrepublik kritisch auseinandersetzen. Dabei werden die Grundzüge der politischen und politikwissenschaftlichen Diskussion über Konkurrenz oder Kooperation als Leitprinzipien des Föderalismus sowie über die Frage, ob die föderale Struktur grundsätzlich reformierbar ist, sichtbar. Inhalt: Hartmut Klatt: Reformbedürftiger Föderalismus in Deutschland? (9-15); Hans-Georg Wehling: Baden-Württemberg (17-32); Peter März: Freistaat Bayern (33-63); Hansjoachim Hoffmann: Berlin (65-85); Werner Künzel: Brandenburg (87-102); Michael Scherer: Freie Hansestadt Bremen (103-114); Helga Kutz-Bauer: Freie und Hansestadt Hamburg (115-125); Elisabeth Abendroth / Klaus Böhme: Hessen (127-141); Heinrich-Christian Kuhn: Mecklenburg-Vorpommern (143-159); Peter Hoffmann: Niedersachsen (161-173); Andreas Kost: Nordrhein-Westfalen (175-188); Dieter Gube: Rheinland-Pfalz (189-202); Burkhard Jellonnek: Das Saarland (203-221); Werner Rellecke: Freistaat Sachsen (223-239); Wilfried Welz: Sachsen-Anhalt (241-249); Klaus Kellmann: Schleswig-Holstein (251-264); Antonio Peter: Thüringen (265-275); Martin Große Hüttmann: Die föderale Staatsform in der Krise? (277-297); Gerhard Lehmbruch: Föderalismus als entwicklungsgeschichtlich geronnene Verteilungsentscheidungen (299-314); Ursula Münch: Vom Gestaltungsföderalismus zum Beteiligungsföderalismus (315-331); Wolfgang Renzsch: Der Streit um den Finanzausgleich (333-353); Thomas Fischer: Die Außenbeziehungen der deutschen Länder als Ausdruck "perforierter" nationalstaatlicher Souveränität? (355-376).
Julia von Blumenthal (JB)
Prof. Dr., Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin.
Rubrizierung: 2.325 Empfohlene Zitierweise: Julia von Blumenthal, Rezension zu: Hans-Georg Wehling (Hrsg.): Die deutschen Länder. Opladen: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/12671-die-deutschen-laender_15146, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 15146 Rezension drucken
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