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Gerechter Frieden. Das fortwährende Dilemma militärischer Gewalt
Gerechter Frieden. Das fortwährende Dilemma militärischer Gewalt
Transcript Verlag
Bielefeld

Seit fast dreißig Jahren verwenden christliche Kirchen den Begriff des gerechten Friedens. Diesen profiliert die Sozialwissenschaftlerin Ines-Jacqueline Werkner, indem sie die Verbindung von Frieden und Gerechtigkeit als Spezifikum der kirchlichen Friedensethik herausstreicht. Der gerechte Frieden wird so als ein christlicher Leitbegriff herausgearbeitet, der inhaltlich sowohl vom gerechten Krieg als auch vom ungerechten Frieden abzugrenzen ist. Werkner lässt Cicero Pate stehen bei der Einsicht, dass selbst ein ungerechter Friede nützlicher sei als der gerechteste Krieg.

Über Grenzen denken. Eine Ethik der Migration
Über Grenzen denken. Eine Ethik der Migration
edition Körber-Stiftung
Hamburg

Julian Nida-Rümelin wählt einen moralphilosophischen Ansatz und entwickelt eine Ethik der Migration. Diese dürfe sich nicht nur auf die Flüchtenden fokussieren, sondern müsse auch die Zurückgebliebenen in den Heimatländern und die aufnehmenden Länder mit ihrer Bevölkerung in ihre normativen Erwägungen einbeziehen. In den Gastländern profitierten vor allem die oberen Schichten von den preiswerten Arbeitskräften, die niedrigeren Schichten hingegen würden belastet, es entstehe neue Konkurrenz um Arbeitsplätze und Wohnraum. Daher gelte es, die Migration sinnvoll politisch zu steuern.

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