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Provokante Kommunikation. Strategien im politischen Umgang mit transnationalem Terrorismus
Provokante Kommunikation. Strategien im politischen Umgang mit transnationalem Terrorismus
transcript
Bielefeld

Sebastian Lange untersucht die transnationale Organisation al-Qaida sowie die politischen Reaktionen insbesondere auf die Terroranschläge vom 11. September 2001. Dass die Anschläge und die politischen Reaktionen darauf zusammengehören, wird kommunikationstheoretisch begründet. Demnach sei Kommunikation ein zirkulärer Austausch von Reaktionen, entscheidend sei, wie ein Verhalten aufgenommen werde, auf welche Inhalte man reagiere und in welche Beziehung man sich dazu stelle. Für Lange zeigen sich vier idealtypische Reaktionsmuster, die jeweils weitere Terroranschläge unterbinden sollten.

Flucht und Migration in Europa
Flucht und Migration in Europa. Neue Herausforderungen für Parteien, Kirchen und Religionsgemeinschaften
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Wiesbaden

Der Politikwissenschaftler Oliver Hidalgo und der Theologe Gert Pickel präsentieren mit diesem Sammelband zeitnah eine Analyse der politischen und gesellschaftlichen Implikationen der intensiven Zuwanderung des Jahres 2015. Dabei legen sie den Schwerpunkt auf die religiösen Konnotationen. So fragen sie, welche Auswirkungen sich für das Verhältnis von Politik und Religion ergeben haben. Das Engagement der Religionen in der sogenannten Flüchtlingskrise wird beleuchtet und gezeigt, dass sich die religiös motivierten Akteure sehr klar für die Aufnahme und Integration der Geflüchteten einsetzten.

Gerechter Frieden. Das fortwährende Dilemma militärischer Gewalt
Gerechter Frieden. Das fortwährende Dilemma militärischer Gewalt
transcript Verlag
Bielefeld

Seit fast dreißig Jahren verwenden christliche Kirchen den Begriff des gerechten Friedens. Diesen profiliert die Sozialwissenschaftlerin Ines-Jacqueline Werkner, indem sie die Verbindung von Frieden und Gerechtigkeit als Spezifikum der kirchlichen Friedensethik herausstreicht. Der gerechte Frieden wird so als ein christlicher Leitbegriff herausgearbeitet, der inhaltlich sowohl vom gerechten Krieg als auch vom ungerechten Frieden abzugrenzen ist. Werkner lässt Cicero Pate stehen bei der Einsicht, dass selbst ein ungerechter Friede nützlicher sei als der gerechteste Krieg.

Über Grenzen denken. Eine Ethik der Migration
Über Grenzen denken. Eine Ethik der Migration
edition Körber-Stiftung
Hamburg

Julian Nida-Rümelin wählt einen moralphilosophischen Ansatz und entwickelt eine Ethik der Migration. Diese dürfe sich nicht nur auf die Flüchtenden fokussieren, sondern müsse auch die Zurückgebliebenen in den Heimatländern und die aufnehmenden Länder mit ihrer Bevölkerung in ihre normativen Erwägungen einbeziehen. In den Gastländern profitierten vor allem die oberen Schichten von den preiswerten Arbeitskräften, die niedrigeren Schichten hingegen würden belastet, es entstehe neue Konkurrenz um Arbeitsplätze und Wohnraum. Daher gelte es, die Migration sinnvoll politisch zu steuern.

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