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Aurel Croissant / Beate Martin / Sascha Kneip (Hrsg.)

The Politics of Death. Political Violence in Southeast Asia

Berlin: Lit 2006 (Southeast Asian Modernities 4); 382 S.; brosch., 29,90 €; ISBN 978-3-8258-8860-8
In zehn Fallstudien zu Kambodscha, Indonesien, den Philippinen, Malaysia und Thailand wird über die Ursachen und den Verlauf gewaltsamer Konflikte in Südostasien berichtet, und die Formen politischer Gewalt, deren Hintergründe sowie Auswirkungen auf den Demokratisierungsprozess in der Region werden untersucht. Die Erscheinungsformen von Gewalt sind vielfältig: Sie reichen von ethnisch‑religiösen Konflikten über die Gewaltausübung im Zusammenhang mit Wahlen, dem Terror von Machtkartellen aus Politik, Mafia und bewaffneten Milizen bis hin zum islamistischen Terror. Besonderer Wert wurde auf die Darstellung des Zusammenspiels von politischen, ökonomischen und sozialen Indikatoren gelegt. Ingesamt zeige sich, so das Fazit der Autoren, dass semi‑demokratische Regime in der Gewaltbekämpfung erfolgreicher sind als neue Demokratien oder andere Staatsformen. Die Beiträge gehen auf zwei Seminare in Yogyakarta im September 2004 und in Bangkok im März 2005 zurück, die von der Friedrich‑Ebert‑Stiftung Philippinen organisiert wurden.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.68 | 2.25 | 4.42 | 4.41 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Aurel Croissant / Beate Martin / Sascha Kneip (Hrsg.): The Politics of Death. Berlin: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/26227-the-politics-of-death_30533, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 30533 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken