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Florian Meyerhöfer

Soziale Mindeststandards in Europa. Deutsche und französische soziale Minima im Angesicht der Harmonisierungspolitik der Europäischen Union

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2000 (Europäische Hochschulschriften: Reihe V, Volks- und Betriebswirtschaft 2614); 199 S.; brosch., 69,- DM; ISBN 3-631-36236-6
Wirtschaftswiss. Diss. FU Berlin; Gutachter: D. Winterhager, K. P. Kisker. - Dem Autor geht es um die Rezeption von EU-Rahmengesetzen durch die nationalstaatlichen Systeme der Sozialpolitik. Dabei stellt er einen Vergleich zwischen Deutschland und Frankreich an, weil beide Länder über lange - allerdings gegensätzliche - sozialpolitische Traditionen verfügen. Zentrale Fragen sind: "Welche sozialpolitischen Konzeptionen und Instrumente existieren in Deutschland und Frankreich? Welchen Effekt hat der europäische Einigungsprozess auf das Politikfeld der sozialen Mindeststandards?" (12) Die Arbeit gliedert sich in drei Teile: Zunächst werden die theoretischen und historischen Grundlagen der Sozialpolitik in Europa, insbesondere in Deutschland und Frankreich vorgestellt, anschließend befasst Meyerhöfer sich mit der Einführung einer zentralstaatlichen Ebene in das bestehende System der nationalen Sozialpolitik und schließlich analysiert er die nationale Mindeststandardpolitik in Konzeption und Instrumenten unter dem Aspekt der Zentralisierung sozialpolitischer Kompetenzen.
Sabine Steppat (Ste)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.5 | 2.342 | 2.262 | 2.61 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Florian Meyerhöfer: Soziale Mindeststandards in Europa. Frankfurt a. M. u. a.: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/12937-soziale-mindeststandards-in-europa_15507, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 15507 Rezension drucken