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Wolfgang R. Krabbe (Hrsg.)

Parteijugend zwischen Wandervogel und politischer Reform. Eine Dokumentation zur Geschichte der Weimarer Republik

Münster: Lit 2000 (Geschichte der Jugend 24); 244 S.; brosch., 24,95 €; ISBN 3-8258-4641-5
Jugendorganisationen von Parteien sind eine relativ neue Erfindung - die ersten entstanden erst mit der Weimarer Republik. Eine eigentliche Politisierung ihrer Mitglieder fand allerdings erst Mitte der 20er-Jahre statt, bevor die Organisationen 1933 mit dem Parteienverbot des NS-Regimes ihr vorläufiges Ende fanden. Die für die universitäre Lehre konzipierte Quellensammlung bietet eine Auswahl wesentlicher Dokumente über die Jugendorganisationen der SPD, der Demokraten (DDP), der Zentrumspartei (Ztr), der Volkspartei (DVP) und der Deutschnationalen (DNVP), die diese Entwicklung nachzeichnen. Nicht berücksichtigt wurden die extremistischen Parteien KPD und NSDAP, wobei letztere auch über keine eigenständige Jugendorganisation verfügte (die Hitlerjugend gehörte zur SA). Den Dokumenten wurde ein einführender Überblick über die Thematik vorangestellt.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.311 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Wolfgang R. Krabbe (Hrsg.): Parteijugend zwischen Wandervogel und politischer Reform. Münster: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/13565-parteijugend-zwischen-wandervogel-und-politischer-reform_16251, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 16251 Rezension drucken