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Gerhard Konzelmann

Öl und Gas. Im Netz der Konzerne

München: Herbig 2006; 346 S.; hardc., 19,90 €; ISBN 978-3-7766-2487-8
„Werden Ölkonzerne und Staatsmonopole wie „Gasprom“ bald die eigentlichen Herrscher der Welt sein?“, fragt der bekannte Journalist Konzelmann. Er widmet sich dem Einfluss der Energiekonzerne auf die Politik und Wirtschaft. Der Autor blickt zurück auf die Geschichte der Erdölförderung von den ersten Bohrungen in Saudi-Arabien über die Entstehung von Großkonzernen in Großbritannien und den USA bis zum Aufstieg und Machtverlust der OPEC. Ebenso werden Naturkatastrophen wie die Hurrikans im Golf von Mexiko sowie die Kriege im Nahen Osten und deren Rückwirkungen auf die Entwicklung des Ölpreises geschildert. Konzelmann beschreibt Russlands Energiepolitik sowie die Abhängigkeit der europäischen Stromversorger von der Ostsee-Pipeline des russischen Staatsmonopolisten „Gasprom“ und er geht auf den enormen Energiebedarf Chinas und Indiens ein. Seine Prognose lautet, dass das Schlagwort vom „Öl als Waffe“ auch für den Energiemarkt im 21. Jahrhundert gelten könnte. Um eine politikwissenschaftliche Analyse handelt es sich bei dieser Publikation nicht.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 4.43 | 4.41 | 2.263 | 2.62 | 2.63 | 2.64 | 2.68 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Gerhard Konzelmann: Öl und Gas. München: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/26288-oel-und-gas_30616, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 30616 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken