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Mit den Mitteln der Unterhaltungsindustrie. Ein Dokumentarfilm legt den Aufstieg von „President Trump“ offen

07.02.2017
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Autorenprofil
Natalie Wohlleben, Dipl.-Politologin

Der preisgekrönte Dokumentarfilmer Michael Kirk hat wenige Tage vor der Amtseinführung von Donald Trump einen Film veröffentlicht, in dem er dessen Persönlichkeit entlang biografischer Eckpunkte offenlegt. Zu Wort kommen die Biografen Timothy O’Brien, Michael D’Antonio und Marc Fisher, außerdem Trumps Co-Autor bei „The Art oft the Deal“, Tony Schwartz, und sein erster Politikberater Roger Stone. Trump wird von ihnen übereinstimmend als jemand porträtiert, der in einem reichen Elternhaus aufwuchs und früh die Haltung seines Vaters adaptierte, wonach die Menschen in Gewinner und Verlierer zu unterscheiden seien. In der Zeit auf der New Yorker Militärakademie (Internat) formte sich Trumps Weltbild weiter aus – vor allem geprägt durch die Zeitschrift „Playboy“, ehemalige Klassenkameraden berichteten, seine Denkweise und Art zu sprechen habe sich seitdem nicht mehr geändert. Michael Kirk zeigt dann entlang des beruflichen Werdegangs als (mehrfach scheiternder) Immobilienunternehmer und Reality-Star (in 14 Staffeln von „The Apprentice“), wie Trump seinen eigenen Namen erst in eine gewinnbringende Marke verwandelte und dann seine Popularität nutzte, um das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten als höchste Form der Selbstbestätigung zu erreichen.


Zur Person und zu den Arbeiten von Michael Kirk:

http://www.pbs.org/wgbh/frontline/person/michael-kirk/


Der knapp einstündige Film war auf dem Sender arte zu sehen und in der Mediathek aufzurufen, außerdem steht er bei YouTube:

 

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