Skip to main content
Jürgen Gerber

Georgien: Nationale Opposition und kommunistische Herrschaft seit 1956

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 1997 (Schriftenreihe des Bundesinstituts für ostwissenschaftliche und internationale Studien 32); XIII, 314 S.; brosch., 74,- DM; ISBN 3-7890-4763-5
Überarbeitete Diss. Freiburg i. Br.; Erstgutachter: H. Haumann. - "Die Sowjetunion ist auseinandergebrochen, weil ihre nationalen Republiken nicht zusammengehörten. Besonders Georgien verfolgte einen radikalen Unabhängigkeitskurs von der UdSSR, der durch den programmatischen Rückgriff auf das national-kulturelle Erbe diktiert wurde. Diese [...] Monographie [...] behandelt die politischen und sozialen Bruchstellen und Loyalitätskrisen der sowjetischen Gesellschaft in der Ära nach Stalin, die den Desintegrationsprozeß der UdSSR irreversibel machten. Die durch sowjetische Modernisierungsanstrengungen geförderte Nationsbildung, die Entstehung einer neuen politischen Öffentlichkeit und eine detaillierte Analyse der georgischen Nationalbewegung stehen im Vordergrund." (Buchinfo) Inhaltsübersicht: II. Historische Bezugspunkte für die staatliche Unabhängigkeit und die Vorläufer der Nationalbewegung; III. Strukturprobleme der sowjetischen Gesellschaft in der nachstalinistischen Ära am Beispiel Georgien (1956-1985); IV. Das Erbe der Dissidentenbewegung; V. Innergeorgischer Separatismus: Die ethno-territorialen Zankäpfel; VI. Die georgische Variante der Perestrojka (1985-1989); VII. Die gescheiterte Transformation (1989-1991); VIII. Georgien nach der Rückkehr Schewardnadses (1992-1996).
Red. (Red.)
Rubrizierung: 2.62 | 2.2 | 2.22 Empfohlene Zitierweise: Red., Rezension zu: Jürgen Gerber: Georgien: Nationale Opposition und kommunistische Herrschaft seit 1956 Baden-Baden: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/4887-georgien-nationale-opposition-und-kommunistische-herrschaft-seit-1956_6033, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 6033 Rezension drucken