Skip to main content
Michael Gemperle / Peter Streckeisen (Hrsg.)

Ein neues Zeitalter des Wissens? Kritische Beiträge zur Diskussion über die Wissensgesellschaft

Zürich: Seismo 2007; 280 S.; 28,- €; ISBN 978-3-03777-045-0
Mit dem Begriff der Wissensgesellschaft sollen veränderte Bedingungen und Grundlagen von Wirtschaft und Gesellschaft benannt werden, wobei dem Produktionsfaktor „Wissen“ eine zentrale Bedeutung für die Lösung gesellschaftlicher Probleme zugeschrieben wird. Doch Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander. Die Autoren nehmen dies zum Anlass, sich kritisch mit dem „Mythos der Wissensgesellschaft“ auseinanderzusetzen und ihn hinsichtlich „seines Realitätsgehaltes und seiner sozialen Funktionen einer genaueren Prüfung zu unterziehen“ (10). Zudem werfen sie die Frage auf, wie die technologischen und ökologischen Veränderungen anders interpretiert werden können. In den primär soziologisch ausgerichteten Beiträgen geht es um Analysen zum Arbeitsmarkt und zum Bildungssystem, untersucht werden etwa Fragen des Wissensmanagements in Unternehmen oder neue Formen sozialer Ungleichheit. Der Band ist aus einem Workshop im Rahmen des Jahreskongresses 2003 der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie zum Thema „Triumph und Elend des Neoliberalismus“ hervorgegangen.
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.2 | 2.5 | 2.26 Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Michael Gemperle / Peter Streckeisen (Hrsg.): Ein neues Zeitalter des Wissens? Zürich: 2007, in: Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/26678-ein-neues-zeitalter-des-wissens_31111, veröffentlicht am 07.03.2008. Buch-Nr.: 31111 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken