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Jana Bektchieva

Die europäische Bildungspolitik nach Maastricht

Münster: Lit 2004 (Zur Zukunft Europas 4); X, 123 S.; brosch., 17,90 €; ISBN 3-8258-7077-4
Die Autorin hat es sich zur Aufgabe gemacht, in „die Grundzüge der europäischen Bildungspolitik einzuführen, aber auch die Probleme und die Widersprüche, welche die EU-Bildungspolitik bis zum gegenwärtigen Entwicklungsstand begleiten, aufzuzeigen“ (2). Im ersten Teil informiert sie über die Entwicklung der Bildungsmaßnahmen auf europäischer Ebene bis zum Vertrag von Maastricht. Es geht um die Entstehung der Berufsbildungspolitik in den 50er-Jahren sowie die schrittweise Ausweitung der EG-Kompetenzen im Bildungssektor in den folgenden Jahrzehnten. Abschnitt zwei klärt über die bildungspolitischen Artikel 126 und 127 des Maastrichter Vertrages auf. Durch die Ankündigung des Europäischen Rates auf dem Gipfel von Lissabon 2000, die Europäische Union bis zum Jahr 2010 zum „wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt“ machen zu wollen, hat die europäische Bildungspolitik eine Aufwertung erfahren. Wie dieser Weg hin zu einer Wissensgesellschaft im Spannungsfeld regionaler, nationaler und europäischer Kompetenzen gelingen kann, beschäftigt Bektchieva im dritten Themenbereich. Die Arbeit erscheint in der vom Institut für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen von Winfried Böttcher herausgegebenen Reihe.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.5 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Jana Bektchieva: Die europäische Bildungspolitik nach Maastricht Münster: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/22004-die-europaeische-bildungspolitik-nach-maastricht_25081, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 25081 Rezension drucken