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Internationales Beschäftigungs-Ranking 2000

Martin Kröger / Ulrich van Suntum

Internationales Beschäftigungs-Ranking 2000. Hrsg.: Bertelsmann-Stiftung

Gütersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung 2000; 293 S.; brosch., 20,45 €; ISBN 3-89204-510-0
Der Band stellt die - nach 1994 und 1998 - dritte Fortschreibung des im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung vorgenommenen internationalen Beschäftigungs-Rankings dar, das - auf der Basis eines relativen Vergleichs der 21 wichtigsten Industrienationen - die Beschäftigungs-Performance analysiert. Wie in den früheren Berichten beruht das Ranking auf einer Kombination von Daten der "Zielgröße" (Arbeitslosenquote; Erwerbstätigkeit) und der so genannten "Wirkungsfaktoren" (Wachstum; Finanzpolitik; Arbeitsmarktpolitik; Tarifpartner), wobei das Berechnungsverfahren weiter entwickelt wurde. Neu aufgenommen in die Reihe der betrachteten Länder ist Griechenland. Übrigens weist das aktuelle Ranking gegenüber dem von 1998 auf den ersten drei Plätzen (Japan, Schweiz, Norwegen) keine Veränderungen auf; Deutschlands Position sehen die Autoren indes um 3 Plätze (von 12 auf 15) verschlechtert. Inhalt: I. Das Wichtigste in Kürze; II. Die Industrieländer im aktuellen Ranking; III. Deutschland im Spiegel des internationalen Ländervergleiches; IV. Länderanalysen: 1. Japan: Den Vorsprung knapp ins Ziel gerettet; 2. Schweiz: Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibt stabil; 3. Norwegen: Trotz Konjunkturabschwung konstant niedrige Arbeitslosigkeit; 4. Niederlande: Reformen im Konsens, aber Fortsetzung des Aufschwungs in Gefahr; 5. USA: Arbeitskräftemangel in vielen Bereichen; 6. Österreich: Die Beschäftigungsentwicklung gewinnt leicht an Dynamik; 7. Neuseeland: Wirtschaftspolitische Reformen sollen teilweise zurückgenommen werden; 8. Portugal: Reformpolitik soll strukturelle Arbeitslosigkeit senken; 9. Australien: Auswirkungen der Reformen benötigen Zeit; 10. Großbritannien: Reformen und ein flexibler Arbeitsmarkt sorgen für geringe Arbeitslosigkeit; 11. Dänemark: Eingeschränkte Vorbildfunktion der Arbeitsmarktpolitik; 12. Irland: Reformpolitik des Keltischen Tigers zeigt Erfolge; 13. Kanada: Im Windschatten einer robusten US-Konjunktur; 14. Schweden: Eingeleitete Reformen zeigen Wirkung auf dem Arbeitsmarkt; 15. Deutschland: Trotz eingeleiteter Reformen bleibt der wirtschaftspolitische Handlungsbedarf hoch; 16. Belgien: Lohnzurückhaltung reicht zum Abbau der Arbeitslosigkeit nicht aus; 17. Frankreich: Kostspielige Arbeitsmarktprogramme sind ineffizient; 18. Italien: Zaghafte Reformversuche können hohe strukturelle Arbeitslosigkeit kaum senken; 19. Finnland: Überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum bei weiterhin hoher Arbeitslosigkeit; 20. Griechenland: Hoffen auf den Euro; 21. Spanien: Reformen zeigen erste Erfolge. V. Methodische Vorgehensweise.
Thomas Mirbach (MIR)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Lawaetz-Stiftung Hamburg, Lehrbeauftragter, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Hamburg.
Rubrizierung: 2.262 | 2.61 | 2.64 | 2.68 | 2.5 | 2.4 Empfohlene Zitierweise: Thomas Mirbach, Rezension zu: Martin Kröger / Ulrich van Suntum: Internationales Beschäftigungs-Ranking 2000. Gütersloh: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/13831-internationales-beschaeftigungs-ranking-2000_16576, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 16576 Rezension drucken

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