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Das Menschenbild der Europäischen Menschenrechtskonvention

Jan Michael Bergmann

Das Menschenbild der Europäischen Menschenrechtskonvention

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 1995 (Saarbrücker Studien zum Internationalen Recht 1); 319 S.; brosch., 78,- DM; ISBN 3-7890-4079-7
Rechtswiss. Diss. Saarbrücken; Erstgutachter: W. Fischer. - In der Kontroverse um Universalität/Kontextualität der Menschenrechte ist die Frage nach dem Menschenbild und dem dazugehörigen Wertehorizont von zentralem Interesse. Bergmann arbeitet in seiner rechtsanthropologischen Studie das der Europäischen Menschenrechtskonvention zugrundeliegende Menschenbild heraus, und zwar aus rechtshistorischer, grundrechtstheoretischer und rechtsphilosophischer Perspektive. Anhand ausgewählter Problemfelder der Rechtspraxis wird abschließend nachgewiesen, daß die Konkretisierung des konventionsspezifischen Menschenbildes sowohl in der Auslegungspraxis der Europäischen Menschenrechtskonvention als auch in der rechtspolitischen Argumentation bei der Entscheidungsfindung von Nutzen sein kann.
Julia Schmidt-Häuer (JSH)
Dr., Referentin im wissenschaftlichen Dienst der SPD-Bürgerschaftsfraktion in Bremen.
Rubrizierung: 4.42 | 5.4 | 4.3 Empfohlene Zitierweise: Julia Schmidt-Häuer, Rezension zu: Jan Michael Bergmann: Das Menschenbild der Europäischen Menschenrechtskonvention Baden-Baden: 1995, in: Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/1002-das-menschenbild-der-europaeischen-menschenrechtskonvention_946, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 946 Rezension drucken

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