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Unsere Autor*innen

PW-Portal
lebt durch die Beiträge

Die Beiträge von qualifizierten Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen machen das Portal für Politikwissenschaft erst zu dem, was es ist.

Hier finden Sie alle Beiträge unserer Autor*innen und weitere Informationen zu ihren inhaltlichen Arbeitsschwerpunkten im Überblick.

Mitaufgeführt sind die Autor*innen von SIRIUS – Zeitschrift für Strategische Studien, auf deren Artikel wir regelmäßig hinweisen oder die wir zweitveröffentlichen. Die Zeitschrift wird von der Stiftung Wissenschaft & Demokratie gefördert, die auch Herausgeberin dieses Portals ist.

Alle Veröffentlichungen von:
volkerstuemke
Prof. Dr. Volker Stümke
Dr. Volker Stümke ist evangelischer Theologe, leitender wissenschaftlicher Direktor für Sozialethik an der Führungsakademie der Bundeswehr Hamburg und apl. Prof. für Systematische Theologie an der Universität Rostock.
8 Ergebnis(se)
14.06.2023

Judith Butler: Die Macht der Gewaltlosigkeit. Über das Ethische im Politischen

Judith Butler analysiert unsere gegenwärtige Zeit als „von Gräueltaten und sinnlosem Sterben“ geprägt. Sie stellt daher zwei zentrale Fragen: Wie können wir diese Gewalt verstehen und was können wir tun, um sie zu überwinden? Dabei definiert sie Gewalt weitreichend, einschließlich struktureller Formen, und lehnt die Klassifizierung bestimmter gefährdeter Gruppen sowie die Überhöhung staatlicher Gewalt ab. Stattdessen betont sie die Bedeutung innovativer und subversiver Widerstandsformen sowie die universelle Vernetzung aller Menschen. Das Buch wurde von Volker Stümke rezensiert.

06.05.2022

Aladin El-Mafaalani: Wozu Rassismus? Von der Erfindung der Menschenrassen bis zum rassismuskritischen Widerstand

Aladin El-Mafaalani führt aus, warum die Erfindung von Menschenrassen als Herrschaftsideologie funktioniert hat und wie Rassismus noch heute bewerkstelligt, dass Menschen im Dreiklang rassistischer Diskriminierung kategorisiert, abgewertet und ausgegrenzt werden. Dabei sei es ebenso wichtig, den rassismuskritischen Widerstand zu unterstützen, wie auch Erfolge beim Abbau von Teilhabebarrieren anzuerkennen. Während sich gesellschaftlich zunehmend Allyship und Wokeness entwickeln, hat Volker Stümke hier noch Rückfragen zum Verhältnis von Rassismus, Intersektionalität und Islamophobie. 

31.03.2022

Annika Brockschmidt: Amerikas Gotteskrieger. Wie die Religiöse Rechte die Demokratie gefährdet

Annika Brockschmidt porträtiert die Religiöse Rechte in den USA – ein Sammelbecken, das extreme politische Rechte, christliche Evangelikale und wirtschaftsliberale Kräfte umfasse, so Rezensent Volker Stümke. Sie verbinde die Überzeugung von der „White Supremacy“. Deren Protagonist*innen, Organisationen (vom Ku-Klux-Klan bis zur Tea-Party-Bewegung) und Argumente werden vorgestellt. Es handele sich um eine politische, keine rein religiöse Bewegung, die einen christlichen Nationalismus vertrete. Für die Autorin sei der Sturm auf das Kapitol als Reaktion auf die Wahlniederlage Donald Trumps keine Überraschung gewesen. 

02.02.2021

Pascal Bruckner: Der eingebildete Rassismus: Islamophobie und Schuld

Rezensent Volker Stümke versteht das Buch des französischen Philosophen Pascal Bruckner als Kampfschrift. Diese richte sich gegen den Islamismus sowie die politische Linke in Frankreich, die dessen Verbrechen verharmlose, indem sie von Islamophobie spreche. Mit diesem Begriff solle Kritik am Islam und am Islamismus abgewehrt und auf den Angreifer projiziert werden. Die Kritik am religiösen Terror werde demnach von der Angst vor dem Fremden diktiert. „Den Ausdruck Islamophobie madig zu machen, ihn zu delegitimieren, Zweifel und Unbehagen an ihm zu verbreiten“, sei das Ziel dieses Essays.

06.05.2020

Sebastian Lange: Provokante Kommunikation. Strategien im politischen Umgang mit transnationalem Terrorismus

Sebastian Lange untersucht die transnationale Organisation al-Qaida sowie die politischen Reaktionen insbesondere auf die Terroranschläge vom 11. September 2001. Dass die Anschläge und die politischen Reaktionen darauf zusammengehören, wird kommunikationstheoretisch begründet. Demnach sei Kommunikation ein zirkulärer Austausch von Reaktionen, entscheidend sei, wie ein Verhalten aufgenommen werde, auf welche Inhalte man reagiere und in welche Beziehung man sich dazu stelle. Für Lange zeigen sich vier idealtypische Reaktionsmuster, die jeweils weitere Terroranschläge unterbinden sollten.

10.07.2019

Oliver Hidalgo / Gert Pickel (Hrsg.): Flucht und Migration in Europa. Neue Herausforderungen für Parteien, Kirchen und Religionsgemeinschaften

Der Politikwissenschaftler Oliver Hidalgo und der Theologe Gert Pickel präsentieren mit diesem Sammelband zeitnah eine Analyse der politischen und gesellschaftlichen Implikationen der intensiven Zuwanderung des Jahres 2015. Dabei legen sie den Schwerpunkt auf die religiösen Konnotationen. So fragen sie, welche Auswirkungen sich für das Verhältnis von Politik und Religion ergeben haben. Das Engagement der Religionen in der sogenannten Flüchtlingskrise wird beleuchtet und gezeigt, dass sich die religiös motivierten Akteure sehr klar für die Aufnahme und Integration der Geflüchteten einsetzten.

02.03.2018

Ines-Jacqueline Werkner: Gerechter Frieden. Das fortwährende Dilemma militärischer Gewalt

Seit fast dreißig Jahren verwenden christliche Kirchen den Begriff des gerechten Friedens. Diesen profiliert die Sozialwissenschaftlerin Ines-Jacqueline Werkner, indem sie die Verbindung von Frieden und Gerechtigkeit als Spezifikum der kirchlichen Friedensethik herausstreicht. Der gerechte Frieden wird so als ein christlicher Leitbegriff herausgearbeitet, der inhaltlich sowohl vom gerechten Krieg als auch vom ungerechten Frieden abzugrenzen ist. Werkner lässt Cicero Pate stehen bei der Einsicht, dass selbst ein ungerechter Friede nützlicher sei als der gerechteste Krieg.

24.07.2017

Julian Nida-Rümelin: Über Grenzen denken. Eine Ethik der Migration

Julian Nida-Rümelin wählt einen moralphilosophischen Ansatz und entwickelt eine Ethik der Migration. Diese dürfe sich nicht nur auf die Flüchtenden fokussieren, sondern müsse auch die Zurückgebliebenen in den Heimatländern und die aufnehmenden Länder mit ihrer Bevölkerung in ihre normativen Erwägungen einbeziehen. In den Gastländern profitierten vor allem die oberen Schichten von den preiswerten Arbeitskräften, die niedrigeren Schichten hingegen würden belastet, es entstehe neue Konkurrenz um Arbeitsplätze und Wohnraum. Daher gelte es, die Migration sinnvoll politisch zu steuern.